HEAVYHARBOR
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Besetzung:

Gesang/Gitarre: Oddleif Stensland

Bass: Erik Mortensen

Schlagzeug: Tor Atle Andersen

 

Tracklist

  1. Facing Tomorrow
  2. Denial
  3. Flood River Blood
  4. Voyage of Discovery
  5. In Silence with my Scars
  6. My Fallen
  7. Destroyer of Bloodlines
  8. Wayward Soul
  9. The Bottom Deep

 

 

Mit der nordischen Band Communic, kann ich mich eigentlich persönlich nicht identifizieren. 2006 habe ich sie mal live auf dem Bang your Head erlebt und muss zugeben, dass mir ihr damaliges Auftreten und die Songs gefielen. Schon seit 2003 spielen sie immer zu dritt und bestreiten auch auf ihrem aktuellen Cruzer „The Bottom Deep“ ihr können. Die Norweger sind eine progressive Powermetallband. Der Stil der Band gilt als stark durch Nevermore beeinflusst, um überhaupt mal einen Vergleich zu einer Band herzustellen! Ob dies nun zutrifft oder nicht, lass ich mal dahingestellt. Was auf jeden Fall festzustellen ist, wenn man die früheren Alben sieht oder kennt, dass dieses Mal all ihre Songs nicht länger als 8Minuten Spielzeit überschritten werden, sondern eher darunter liegen. Sieht man sich den musikalischen Stil von Communic näher an, so könnte man sagen, dass ihr Sound reich beladen ist an emotionalen Gefühlen, düsterer Stimmung und enthält viele Elemente von diversen Metallgenres. Eingängige Gesangsmelodien, aggressiven Bass und manchmal auch doom und groovy Teile. Communic setzen definitiv nichts Neuartiges auf, sondern stellen eher mit ihren Einflüssen ein Mix aus den 80igern, 90igern und dem heutigen vielleicht etwas experimentellen Sound, ein relativ befriedigendes Album zusammen. Jeden Song nun hier einzeln zu besprechen möchte ich eigentlich nicht, da dass Album mich dazu nicht genug lange fesseln kann. Natürlich ist das Album auf keinen Fall beleidigend oder abfällig. Dass nicht, aber überragend eben auch nicht. Parallelen zu anderen Bands könnte ich bei jedem Song ziehen, aber es sei nur so viel gesagt, dass zum Beispiel in dem Song „In Silence with my Scars“ untertöne von Metallica, Rage und sogar Queensryche zu finden sind, was ja eigentlich nicht schlecht klingt, aber eben stark nach Kopie stinkt. „My Fallen“ eine typische Halbballade ist und mit „Wayward Soul“ noch mehr ruhiger und balladesker auf die Tränendrüse gedrückt wird. Den Schlussstrich zieht dann der Titelgeber noch zum Ende, in ganz ruhigem gesprochenem Ton, in nahezu Akustischer Version. Was soll man da noch viel Großartiges sagen? Klar ist, dass Communic sicher keine Eintagsfliegen sind, sondern qualitative Musiker, die auch Qualität abliefern. Trotzdem bleibt „The Bottom Deep“ eher für mich durchschittlicher, als so manch anderes Album. Hört einfach selbst rein und wems gefällt kauft es sich, die anderen lassen es lieber in den Läden stehen!

 

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© Odette Cedergren