HEAVYHARBOR
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Besetzung:

Gesang: David Henriksson

Gitarre: Marcus Elisson

Bass: Magnus Öberg

Schlagzeug: Alexander Gustavsson

Keyboard: David Jonasson

 

Tracklist:

  1. Chaos and Greed
  2. Crusader
  3. Did you Know
  4. Taste of Steel
  5. Sons of Thunder
  6. Forbidden Ways
  7. Kingdom Comes
  8. Light of Day
  9. Save our Souls
  10. This angel Cry
  11. Gold and Glory
  12. Walk to the Light
  13. Land of Freedom

 

Die schwedische Band Heel hat mich mit ihrem Debütalbum „Evil Days“ 2007 schon in ihren Bann gezogen. Mir liegt nun das zweite Album „Chaos and Greed“ vor und ich kann bereits nach dem ersten Durchgang sagen, dass mir ihr neues Werk um einiges besser gefällt. In der Band hat sich auch einiges getan. Hatten sie noch drei Schlagzeuger beim ersten Album benutzt, entschieden sie sich diesmal nur für einen und zwar Alexander Gustavsson. Ihr Keyboardspieler Richard Öberg verließ auch die Band und wurde durch David Jonasson ersetzt. Hat man hier gleich eine neue Strategie entwickelt? War das Coverart von „Evil Days“ eher düster mit Wolken und zwei durchsichtigen Grabsteinen (kommen mir Gedanken an Covers wie Black Sabbath, Dio in den Sinn) gezeichnet, wird man bei „Chaos and Greed“ eher historisch bedient mit einem Meerblick, einer glitzernden Kirche oder Mahnmal und Rittern. Musikalisch haben sie auch einige Schritte dazugelernt und fahren hier mehr härter und aggressiver auf als zuvor. Wird man auch bei diesen Songs an Bandkollegen wie Stratovarius, Malmsteen oder Rhapsody of Fire etwas stärker erinnert, als beim
ersten Album. Heel bewegen sich im Powermetallbereich mit melodischem Sound, sehr rhythmisch gehalten und definitiv mehr aggressiveren Gitarrengeklimper und Gitarrensolies, auch ziemlich Keyboardunterstrichenen Passagen und einigen Sinfonisch /Mystischen bereichen, wobei man die Songs dennoch recht angenehm findet. Hier kann man Songs wie „Chaos and Greed“, „Forbidden Ways“ und „Light of Day“ einordnen. Etwas mehr gemächlicher sind dagegen „Crusader“, „Sons of Thunder“ oder auch „Save our Souls“. Ziemlich ruhig und fast Halbballaden sind eher „Did you know“ oder „This angel cry“. Stampfer findet man in „Kingdom Come“ und „Land of Freedom“. Der schnellste Song dieses Albums ist „Taste of Steel“. Der Unterschied zu vielen anderen Powermetalbands ist auch bei Heel nicht gegeben, jedoch können sie recht stolz auf das Werk „Chaos and Greed“ sein. Hier kann man sich für einen Kauf guten Herzens entscheiden, ob man jedoch heute damit noch recht Punkten kann und Fans dazu gewinnt ist fraglich! Mich überzeugen sie jedenfalls!

 

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© Odette Cedergren