HEAVYHARBOR
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Besetzung:

Gesang: Mat Sinner

Gitarre: Andi Susemihl

Gitarre: Tom Naumann

Schlagzeug: Tommy Resch

Keyboard: Frank Rössler

Wenn man an Mat Sinner denkt, fällt einem gleich Primal Fear ein oder auch Power Metal, aber mit diesem Album hätten sich die meisten getäuscht. Für mich ein sehr schönes Melodic-rock-Album auch wenn es bei den meisten untergegangen ist. Ich bin jedenfalls froh, dass ich es habe. Beim Opener „When A Heart Breaks“ fängt es ziemlich mysteriös an wie in einem Horrorstreifen und dann volle Pulle klirrend krachende Gitarren und eine göttliche Stimme von Mat. Hier fühlt man richtig wie ein Herz brechen kann. „Good Times“ ist typisch rockig wie bei Mr.Bigs „Green Tinted Sixties Mind“ oder auch David Lee Roths „Lil´Ain´t Enough“ Songs, grooved total. Mit „Where Were You“ kommen ganz andere Töne. Beginnend mit einem sehnsüchtigen Chorus zu kraftvollen Trommelschlägen, leidenschaftlichen Gitarren und der unvergleichlichen Stimme Sinners beim flehenden Chorus, ein schöner Song. Gefolgt von der Ballade „Burning Heart“, die in sehr träumerische Zone stochert. Zum Teil mit klagend weinenden Gitarren. Mit „Boys In Trouble“ geht’s dann wieder härter weiter. Die zupfenden Gitarren und beißenden Gitarrenriffs schlängeln sich durch den Song durch, etwas komisch dabei ist der Chorus mit den hohen Background Stimmen. Hört sich ja an wie eine kreischende Frau. Der erste melodische Song ist „Save Me“. Wunderschöne sprechende Gitarren, gezupft mit der Stimme Mats und mit ein wenig Keyboardklängen verstärkt, ein toller Song zum Weinen. Die zweite Ballade „I´m Not Over You Yet“ ist noch melodischer. Hier bekommt man ja richtig Angst, dass einem sowas wirklich passieren kann. Eine wunderschöne Geschichte, die danach hungert, gerettet zu werden. Das wird hier in Zusammenarbeit mit musikalischem Talent perfekt gezeigt. „Thrill Of A Lifetime“ ist eher ein Aufschrei und geht voll ab. Stockende etwas fremde Gitarren klirren durch Mats Stimme begleitet so dahin. „So Excitable“ ist etwas funky gesteuert im Stil Steve Vai. Nichtsdestotrotz ein erwähnenswerter Song. Die letzte Ballade „Don´t Wanna Lose You“ ist einfach begeisternd begleitet von einem Keyboard, Akkustikgitarre und Backing Vocals. Hier können die meisten Frauen schonmal die Taschentücher bereithalten. Schon allein die Lyric lässt einen weinen und wenn man den Text versteht und weiss, dass man jemanden verlieren kann der einem Nahe steht, weint man alleine davon schon. Der aufpeppelnde Song „Chasing My Dreams“ ist vollpower pur. Flehende Gitarren, schneller Beat gepaart mit Keyboardklängen stechen den Song ab. Für mich persönlich war dieses Album immer eine Bereicherung und denke jeder der Sinner mag sollte es auch haben.

 

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© Odette Cedergren