HEAVYHARBOR
HEAVYHARBOR

Besetzung:

Gesang: Carsten „Lizard“ Schulz

Gitarre: Axel „Ironfinger“ Ritt

Bass: Jochen Mayer

Schlagzeug: Stefan Köllner

Keyboards: Erdmann Lange

 

Tracklist:

Disc 1

  1. Harbour Of Hope
  2. A New Beginning
  3. On Stormy Seas
  4. The Shores Of Utopia
  5. Ocean paradise
  6. The Beauty Of Love
  7. The Great Rebellion
  8. Endless Rain
  9. Last Days Of Utopia
  10. Underneath The Blue
  11. Left Alone

 

Disc 2

  1. Head Above The Water
  2. Caught In the Flame
  3. A New Beginning (Non Epic Version)
  4. Endless Rain (Non Epic Version)
  5. Left Alone (Non Epic Version)
  6. Endless Rain (Video Clip)

Domain gibt es nun schon seit 1987 und sie haben mittlerweile auch sechs hervorzeigbare Alben herausgebracht. In Deutschland sind sie jedenfalls bekannt, was man scheinbar außerhalb Deutschlands nicht zu würdigen weiß und sie deshalb dort auch noch keinen Fuss fassen konnten. Mit ihrem früheren Namen Kingdom, machten sie ihre ersten vorsichtigen Schritte im melodischen Hardrock. Unter Domain und diversen Änderungen, der Mitstreiter, wurde es Anfang der Neunziger ziemlich ruhig und man hörte plötzlich nichts mehr von Ihnen. Als einziges Mitglied, der alten Combo, macht Axel Ritt Anfang des neuen Jahrtausends mit seinen neuen Mitgliedern, nach wie vor unter Domain, weiter. Sie waren in den letzten Jahren deutlich metallischer unterwegs, was Ihnen bestimmt auch mehr Fans eingebracht hat. Mir persönlich gefiehl ihr Musikstil eigentlich immer. Mit „Last Days Of Utopia“ ihrem neuesten Werk, werfen sie sozusagen erstmals ein Formkonzept vor und schwimmen somit noch in unbe-

kannten Gewässern. Was eigentlich recht löblich ist! Mit einer guten Mischung bestehend aus viel Gitarrengezupfe, reichlich symphonischen Orchesterklängen und progressiven, teils neoklassischem Metal wagen sie sich in Bereiche, die man schon bei Rhapsody, Rage und Savatage gehört hat, die Story jedoch zum Besten gegeben wird. Einzelne Songs heraus zu picken wäre unnütz, da jeder Song seinen Platz in der Geschichte hat. Erwähnenswert von meiner Seite sind auf jedenfall „Ocean Paradise“, „Last Days Of Utopia“ und „Left Alone“, wie auch die Ballade „The Beauty Of Love“. Man spürt richtig die Energie dahinter, die die Jungs aufgebracht haben müssen, indem sie gute Arrangements, abwechslungsreiches Songwriting und spannender Aufbau in den Liedern eingebaut haben. Auch können alle Musiker über-

zeugen, obwohl Gitarrist Axel Ritt manchmal mit seinen Solies einen auf den Geist gehen kann. Das einzig Schade ist auch, dass man Carstens Stimme, mal wieder, fast nicht hören kann und somit von der Musik verschluckt wird. Ist der Mann doch aus vielen anderen Projekten bekannt und kann sich anpassen wie ein Chamäleon. Ziemlich Unheimlich! Als Besonderheit ist das schöne Coverart zu nennen und in der Limited Edition reichlich Remixe und Bonustracks, wie auch ein Videoclip und anderen Schnickschnack zu ergattern. Ob sich ihr Konzept bewahrheitet und Früchte trägt wird man noch sehen. Ich wünsch ihnen jedenfalls viel Glück damit!

 

Auf dieser Seite geht es HARD´und HEAVY zu! Viel Spaß beim Stöbern! Lasst doch auch mal ein Feedback in meinem Gästebuch da! Gästebuch 

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© Odette Cedergren