HEAVYHARBOR
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Besetzung:

Gesang: Joss Mennen

Gitarre: Eric van de Kerkhof

Bass: Alex Jansen

Schlagzeug: Fon Janssen

 

Tracklist:

  1. Planet Black
  2. Out of my head
  3. Power to the bone
  4. Solitary man
  5. Feel put aside
  6. On fire
  7. Green Elephants
  8. Gimme a reason
  9. Mis(s)ter Father
  10. Time will tell
  11. Crash n burn
  12. Wait another day
  13. Future ahead

 

 

Die Band Mennen hat mir nichts gesagt, bis ich die Biographieinfos zu lesen bekommen hab und mir der Name Joss Mennen in Verbindung mit der Band Zinatra ins Blickfeld gekommen ist. Wieso? Ich hab die Scheibe „The Great Escape“ von Zinatra, die 1990 heraus gebracht worden ist zu Hause stehen. Irgendwie kam mir zwar die Stimme gleich bekannt vor, aber als ich die Infos gelesen hatte, war mir alles klar. Auch die Bandgeschichte geht in die 80iger Jahre zurück. Alles hat sozusagen mit der Karriere des Sängers Joss Mennen und der niederländischen Band Zinatra Ende der 80iger Jahre angefangen, mit denen er zwei Alben herausbrachte. Nach Auflösung der Band 1992 kontaktierte er den Gitarristen P.P. und gründete die Band Mennen mit Zuwachs von Schlagzeuger Fon Janssen, Gitarrist Erik van de Kerkhof und Basser Frenk Aerndenroomer. Fleissig werkelte man an dem Debutalbum „Mennen“ das 1994 durch den Produzenten Wolfgang Stach (Guano Apes) herausgebracht wurde. Mennen erhielt großes Ansehen in Niederlanden und man wohnte zahlreichen Festivals live bei und auch im niederländischen Radio wurde viel Werbung gemacht. Weltweit kamen sie als Vorband auf Touren mit
Scorpions, Gotthard, Molly Hatchet, Ronnie James Dio in aller Munde oder zuletzt auch in Deutschland auf dem Wacken Open Air 2006. Spätestens dann dürften sie ihre Fanbase sehr erweitert haben, aber es gibt noch viele (wie mich) die Mennen nicht kennen dürften. Wenn man jetzt davon ausgeht und ihre Musikrichtung in die Melodikrock Schiene schmeißt, weil Zinatras Musik genau darauf basierte, der ist hier falsch gewickelt. Sänger Joss wollte sich ganz gezielt von diesem melodischen Hardrock Stil verabschieden und etwas härter auffahren. Wer jetzt auf Trash oder Speed Metal zählt ist hier genauso falsch. Für mich spielen sie etwas älteren Hardrock mit kräftigem Sound und mäßigem Gitarrensound und doch ziemlich experimentell. Auch wenn Mennen gleich am Anfang mit dem Opener „Planet Black“ powergeladen und recht kräftig anlocken und Joss brüllend seinen Emotionen freien Lauf lässt, wie auch in „Out of my head“ oder „Power to the bone“, bleibt man noch immer etwas melodisch in „Green Elephants“ und „Mis(s)ter Father“ dabei. Sehr experimentellfreudig ist man dagegen in den Songs „Solitary Man“, „On Fire“ und „Crash N Burn“. Etwas gemächlichere Songs sind „Feel put aside“, „Time will tell“, „Wait another day“ und „Future ahead“, wobei die beiden letzteren eher mehr gesprochen, als gesungen werden und Future ahead noch dazu jazzartige Rhythmen beisteuern und damit die Tür von „Planet Black“ schließt. Leider fallen auch nach mehrmaligem Hören des Albums keine Besonderheiten oder Hits auf, eher wird man das Album lieber schnell wieder weg legen und dass könnte auch viel an dem seichten und fad klingenden Gitarren und Sound liegen. Den großen Durchbruch haben Mennen bisher noch nicht geschafft, was ich nachvollziehen kann, aber ihre musikalische Ader beweisen sie mit der Platte alle Mal. Ob Mennen live besser rüber kommen, müsste man erst hören, mich jedenfalls haben sie nicht überzeugt.

 

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© Odette Cedergren