HEAVYHARBOR
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Besetzung:

Gesang/Gitarre: Pete Ahonen

Gitarre: Pekka Kolivuori

Bass: Jukka Jokikokko

Schlagzeug: Jussi Ontero

Keyboard: Pasi Hiltula

 

Tracklist:

  1. Intro (The Godfather Theme)
  2. Empyre
  3. Manic merry go round
  4. Face the truth
  5. Fool´s parade
  6. Was it me
  7. Walls of stone
  8. Sacrifice
  9. Cruel world
  10. Blinded by the darkness
  11. Only the wrong will survive

 

Deutsch:

Die Finnen Burning Point können nun satte 10 Jahre Bandbestehen zählen. Mit ihren bereits 3 Alben „Salvation by Fire“, „Feeding the Flames“ und das von mir bereits reviewte letzte Album aus 2007 „Burned down the Enemy“ brachte ihnen einigen Erfolg, jedoch reichte es nie zum großen Durchbruch. Auch konnte durch die Jahre über das Line up nicht bestehen bleiben und somit plagen sich nun auf dem aktuellen vierten Werk „Empyre“ Althängste wie Sänger Pete Ahonen, Gitarrist Pekka Kolivuori, Bassist Jukka Jokikokko, Schlagzeuger Jussi Ontero und als einzigen Neuzugang Keyboarder Pasi Hiltula herum. War ihr Vorgänger musikalisch um einiges härter und aggressiver ist Empyre ohne Zweifel ein „Zurück zu den Anfängen“ Album und du hörst einen definitiv starken 80iger Einfluss auf diesem Album, was den Hardrockfreunden sicher zusagen wird. Die zehn Songs und ein Intro habens in sich und ihr erstmaliges gemeinsames Songwriting aller Bandmitglieder kann sich vollkommen sehen lassen. Inspiration lieferte durchaus für das Intro (The Godfather Theme) der Soundtrack des Films „Der Pate“. Sehr zügig klingt uns dann auch schon der Albumtitel „Empyre“ sehr doublebass mässig und ziemlich fett mit kräftigen Hymnenähnlichen Passagen auf die Ohren. Der nächste Song mit „Manic merry go ´round“ fängt sehr sanft und ruhig an, bevor er im gemächlicheren Tempo sehr rhythmisch mit melodischem Chor aus den Boxen kommt. „Face the Truth“ ist der wohl schnellste Song auf ihrem Album und erinnert mich sehr stark an Judas Priest Zeiten. Etwas gemächlicher, aber trotzdem ein melodischer heavy Sound schlägt uns bei „Fool´s Parade“ herüber und lässt die Füße sicher ein wenig mitstampfen (Hammerfall lässt hier ein wenig grüßen!). Sehr ruhig lassen sie es dagegen mit der Ballade „Was it me“ auf dem Album etwas abklingen. Anfangs mit akustischer Gitarre und deftigem heavy Sound geht es dann mit der Halbballade „Walls of Stone“ gemütlich weiter, bevor uns der schnelle doublebass mässige Beat bei „Sacrifice“ wieder um die Ohren geschlagen wird. „Cruel World“ lässt uns eine etwas düstere Atmosphäre im gemächlichen Tempo hören. „Blinded by the darkness“ ist ein schneller typischer Powermetalsong sehr rhythmisch und melodisch gehalten. Auch ihr letzter Song „Only the wrong will survive“ ist ein typisch gemächlicher Stampfsong und vollendet ein schönes Album.

Fazit des Ganzen: Burning Point haben mit Empyre sicher ein überaus nettes Album gezaubert, aber es wird sehr schwer werden mit nicht geraden vielen neuen und außergewöhnlichen Klängen in der Vielzahl der heutigen tollen Bands aus Finnland zu bestehen und weiterzukommen. Ich hoffe es natürlich für die Jungs, denn sie haben es sicher verdient! Trotzdem ein sicherer Kauftipp, aber ob es neue Fans dazu gewinnen wird ist wohl jedem selbst überlassen und wird sich erst in den Verkaufszahlen herausstellen.

 

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© Odette Cedergren