HEAVYHARBOR
HEAVYHARBOR

Besetzung:

Gesang: Nuno Miguel Fernandes

Gitarre: Markus Ullrich

Bass: Kai Schindelar

Schlagzeug: Jürgen Schrank

Keyboard: Richie Seibel

 

Tracklist:

  1. Enter Dystopia
  2. My will be done
  3. Decryption
  4. Brave new men
  5. The question keeper
  6. Synaptogenesis
  7. Jugglin´ at the edge
  8. Just another broken shell
  9. A twin phenomenon
  10. The art of being alone
  11. Seeds of the plague

 

 

Lanfear ist eine Deutsche Band aus Heilbronn und wurde 1993 gegründet. Nach einem selbstbetitelten Demo wurde ihr Debüt „Towers“ zunächst in Eigenregie vertrieben, aber 1997 über Urwerk Records mit verändertem Artwork nochmals neu aufgelegt. Ihr zweites Album „Zero Poems“ erschien 1999 über Famous Kitchen Records und konnte fantastische Resonanzen im In-und Ausland verbuchen. Ihre letzten beiden Alben „The Art Effect“ (2003) und „Another Golden Rage“ (2005) wurden über Massacre Records in Europa veröffentlicht. Anfang 2006 trennte sich das Quartett von Sänger Tobias Althammer und mit neuem Sänger Nuno Miguel de Barros Fernandes, der einen gewissen spanischen Flair erzeugt, wurde sehr schnell ein Ersatz gefunden. Das neue Album „X to the Power of Ten“ ist das 5te Werk von Lanfear. Über die vorherigen Alben kann ich leider nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ihr neuestes Werk geht ganz klar in die Prog Powermetalecke. Lanfear zählen hier auf diverse Rhythmusänderungen, gepaart mit einer guten Portion an Keyboards und hervorragendem Arrangement der Instrumente. Die Songs überzeugen durchgehend, äußerst variabel und emotional durch den Gesang von Nuno Fernandes, der das notwendige Gespür für eindringliche Melodien vorweist. Etwas schnellere Progtöne zeichnen „Enter Dystopia“, „My will be done“ und „Synaptogenesis“ aus. Gemächlichere Songs sind eher „The Art of being alone“ und „Seeds of the plague“. Ruhige fast Halbballaden sind dagegen “The Questrion Keeper” und das melancholische “Just another broken shell”. In den Genuss von mehrstimmigen Gesang kommt man in „Brave new men“, der am Anfang sehr mystisch ist und „Jugglin´at the edge“. Recht ungewöhnlich und sogar ein paar Deathmetaltöne kann man in „A twin phenomenon“ erhaschen. Ganz allein und verlassen ist der Instrumentalsong „Decryption“ zu erwähnen. Lanfear haben ein ganz gutes Album mit „X to the Power of Ten“ produziert, aber bleibt auch nach mehreren Durchgängen irgendwie nicht länger bei mir hängen. Nimmt man den Albumtitel zur Hand und betrachtet das Coverbild, so werde ich auch nicht ganz daraus schlau, aber vielleicht war das auch Absicht. In mancher Hinsicht ist es aber ein sehr Interessantes Album.

 

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© Odette Cedergren