HEAVYHARBOR
HEAVYHARBOR

Besetzung:

Gesang/Gitarre: Mani Gruber

Bass: Jochen Mayer

Gitarre: Peter Diezel

Schlagzeug: Alex Hötzinger

 

Tracklist:

  1. Open Your Eyes
  2. Light´s Out
  3. Best Friend´s Lover
  4. What You Get
  5. Always On My Mind
  6. On Your Own
  7. Crazy
  8. All About You
  9. Only See You There
  10. Too Late
  11. Rocket
  12. Lights Out (Radio Version)
  13. Always On My Mind (Radio Version)

Was schneit mir denn hier ins Haus. Kennen Insider doch aus der Hardrockszene die Gruppe Boysvoice aus München, die sich tatsächlich nach 12 Jahren dazu entschlossen haben sich wieder zusammenzutun und ein neues Album aufzunehmen. Sie konnten sich Ende der 80iger schnell etablieren und brachten 1990 „Boysvoice“ und 1993 „Dirty Talk“ heraus. Jetzt wollen sie es wieder versuchen mit ihrer neuen Scheibe „Serenity“ und dort anknüpfen, wo man einst 1993 aufgehört hatte. Kennt man die beiden vorherigen Alben, ist man die 14-15 Songs bereits  gewohnt, dass hat sich auch nicht auf ihrem neuen Album geändert. Hier werden nur 13 Tracks verzeichnet und sollen dem Zuhörer offenbar mit gebalter Ladung überzeugen, jedoch sind darunter zwei Radio-Versionen, die sie eigentlich weglassen konnten. Wie ich auch schon befürchtet habe, konnten sie mich mit „Serenity“ nicht oder auch gar nicht begeistern. War ich doch die geilen Nummern wie „Different Noises“, „Love Stealer“, „Take It Or Leave It“, „City Of Your Dreams“, „Money“, „Dirty Talks“ und vielen anderen, aus früheren Zeiten gewohnt und konnte mir nicht vorstellen, dass sie das übertreffen würden. Auf Serenity wirken die Nummern eher fad, ohne Power und Gewürz dahinter. Klar kann man „Open Your Eyes“, „Light´s Out”, “What You Get”, “All About You” oder “Crazy” als schnelle Nummern mit kräftigen Gitarrenparts und einem groovigen Refrain als Melodie sehen, aber wirklich gut rüber kommen die Songs auf keinen Fall. Leider fehlt dem Album jeglicher Pfiff, überzeugende powergeladene Tracks und einem eher nebensächlichen Text. Das hätte man bei Bandmitgliedern wie Jochen Mayer, der bei Demon Drive und Casanova mitgewirkt hat, Peter Diezel als Gründer einer Gitarren-Amp-Firma und Alex Hötzinger als bekannter Jazz-Drummer sicher nicht erwartet. Leider wirkt das ganze Album eher langweilig und mit Sicherheit nichts neuem auf Lager. Wäre vielleicht besser gewesen an Alte Tage zurückzudenken und seiner Wege zu gehen, denn ich kann nur behaupten, dass sie eher an einer Mittelohrentzündung oder eher einer Geschmacksverirrung gelitten haben, bevor sie ein Album auf den Markt schmeißen und hoffen, dass es heute noch gut ankommt. Leider keine Empfehlung von meiner Seite.

 

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© Odette Cedergren