HEAVYHARBOR
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Besetzung:

Gesang/Gitarre/Bass: Alois Martin Binder

Keyboard: Günther Steiner

Schlagzeug: Michael Haderer

 

Tracklist:

0   01.Old Man Cry

0   02.Return to Paradise

0   03.Waiting for the Mothership

0   04.Do you Remember

0   05.Area 51

0   06.A big Mistake

0   07.The Universe will understand

0   08.Mothership is coming

 

 



Öfters mal was Neues. Aber was neu ist, muss nicht unbedingt auch gut sein! So geht es mir leider auch bei der Band Gallows Pole. Die aus Wien/Österreich stammende Band ist mit Sänger Alois Martin Binder, Keyboarder Günther Steiner und Schlagzeuger Michael Haderer besetzt. Mit ihrem Außerirdisch konzeptierten Album „Waiting for the Mothership“ möchten sie in die Fußstapfen eines Herrn Arjen Lucassen treten, der mit seinem Projekt „Star One“ ein Konzeptalbum fabriziert hat, die keine typischen Merkmale aus der Fantasiewelt beinhaltet hat. Das Album wurde mehr wie ein Science-Fiction-Ding. Gallows Pole erzählen uns da eher eine Geschichte von einem Außerirdischen, der auf der Erde gelandet ist und sich während des Wartens auf sein Mutterschiff, bei uns ein wenig die Zeit vertreibt. Befasst man sich textlich ein wenig mehr damit, muss man einige Mängel aufzählen. Sich eher mit erfreulichem zu befassen, wird nur wenig Leben investiert und die ganz üblichen sozialen Bereiche wiedergegeben. Leider haben das schon viele andere Bands durchgezogen und wirkt nicht wirklich fesselnd auf mich. Das Gallows Pole schon mehr als 30 Jahren auf dem Buckel haben, ist es umso erstaunlicher, warum hier nichts Lebendigeres eingebaut worden ist? Musikalisch gesehen ist es noch mehr ein Disaster. Das Ganze hat weder Hand noch Fuß! Hier wird überwiegend psychedelischer Prog-Pop-Rock der 70iger Jahre ala Led Zeppelin dargereicht. Ganz gut zu hören bei „Old Man Cry“, „Return to Paradise“ und „Waiting for the Mothership“. Wobei es im ersten und dritten Song recht kräftig zugeht, jedoch der zweite Song sehr langsam ist. Die Songs hören sich leider sehr stumpf und nasal an. Dann wirbelt man etwas mit der melodischen Ballade „Do you Remember“ auf und wechselt in gemächlichere Gewässer in „Area 51“ und „A big Mistake“. Die Songs hören sich mehr gesprochen, als gesungen an und „A big Mistake“ wird nur durch  den mehrstimmigen Gesang und die weibliche Stimme verändert. Dann wird es in „The Universe will understand“ ein wenig rockiger und der Gesang ist etwas sauberer, jedoch hört sich ihr Anfang wie Kiss „I love it loud“ an. Der letzte Song „Mothership is coming“ ist auch nicht anders. Erinnert stark an AC/DC Songs nur verlangsamt. Fängt mit Gitarre an und wird dann stärker, jedoch wird auch hier ein wenig durch den mehrstimmigen Gesang und die weibliche Stimme sehr abgelenkt. Also irgendwie ist hier nur ein Wirrwarr an Sounds zu entdecken und keine gerade Linie ersichtlich. Den schlechten Gesang und die leidliche Produktion mal beiseite gelassen. Ob das Volk, dass so akzeptiert, glaube ich eher nicht und ich weiß nicht warum gerade Gallows Pole die beste Hardrockband aus Wien sein sollen? Bei 30jähriger Aktivität in diesem Business hätte ich mehr erwartet! Wird bei mir leider schnell wieder in Vergessenheit geraten! Da kann einem die Hardrockszene in diesem Lande nur Leid tun, Sorry!

 

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© Odette Cedergren