HEAVYHARBOR
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Besetzung:

Gesang/Gitarre/Bass:
Christer Andresen

Keyboard: Arild Aardalen

 

Tracklist:

  1. The last frontier
  2. Lords of polaris
  3. Reaper
  4. The ghost of icarus
  5. Memento mori
  6. Vinland
  7. The devil in me
  8. Hyperion
  9. God of war
  10. Starchildren
  11. Dreamcatcher

 

 

Ich hatte schon dass Vergnügen über die erste Scheibe von den Norwegern Keldian zu berichten. Da ich diese nicht für besonders gut befand, war ich recht gespannt auf ihr zweites Werk „Journey of Souls“, dass mir dieser Tage ins Haus flog. Im Prinzip hat sich hier nicht sehr viel verändert, muss ich leider gestehen. Ihren Musiksound haben sie jedenfalls sehr angezogen und sind vom recht popigen AOR Sound, mehr in Richtung härteren Powermetal gewandert. Positiv sehe ich gleich den Opener „The last frontier“, der mit hartem Drumbeat, schnellem recht melodischem Rhythmus und mehrstimmigen Hintergrundchorus hervor sticht und sich sehr gut darauf tanzen lässt. Weiter geht es dann mit „Lords of polaris“ der mit kirchenähnlichem Chor langsam anfängt und sich zu einem schnellen Powermetalsong entwickelt. „Reaper“ dagegen ist mir mit ihrem gemächlichen Spacesound und Synthesizer klingendem Tempo etwas zu popig und erinnert mich stark an Alphaville Songs aus den 80igern. Gute Idee, aber denke ich falsch platziert hier! Bei „The ghost of icarus“ fängt es mit einem Flugzeugähnlichem Funkgespräch an und steigert sich schnell zu einem Powermetalsong mit mehrstimmigem Gesang. „Memento mori“ fängt mit Violinklängen langsam an und wechselt im Versuch mit harten Gitarren und Bass in ein gemächlicheres Tempo. „Vinland“ sprängt im mehrstimmig weiblichen Gesang die Zone und lässt an Hammerfall mit seinen vielen Musikwechsel grüßen. „The devil in me“ ist sehr keyboardunterstrichen und schlingert nur so dahin zum powergeladenen mystischen Sound von „Hyperion“, der im Hintergrund mit kirchenähnlichem Chor aufwarten kann. Im selben Stil geht es bei „God of war“ zu und ändert sich nur durch das Akustikgitarrensolo ein wenig. Bei „Starchildren“ hat man widerrum auf spaceähnlichen Sound und Synthesizerklängen gebaut. Der letzte Song „Dreamcatcher“ ist dann wieder volle Ladung Power mit schnellen Klängen. Leider können sie mich auch mit ihrem zweiten Album nicht überzeugen und anziehen. Dieses Album wird eher schnell in Vergessenheit geraten!

 

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© Odette Cedergren