HEAVYHARBOR
HEAVYHARBOR

Besetzung:

Gesang: Robert Ernlund

Gitarre: Anders Wickstrom

Bass: Nalle Pahlsson
Schlagzeug: Jamie Borger

Keyboard/Gitarre: Patrick Appelgren

 

Tracklist:

  1. Prelude u Coup de Grace
  2. The War is Over
  3. All In
  4. Paper Tiger
  5. Roar
  6. A life to die For
  7. Tangled Up
  8. Skies of Mongolia
  9. Heaven can Wait
  10. I´m not Running
  11. No way without You
  12. We own the Night
  13. All for Love
  14. Breathless

 

Deutsch:

Nach über 20 Jahren melden sich die AOR/Melodikrockband Treat aus dem frostigen Schweden zurück. Neben Europe waren sie in den 80igern genauso beliebt, jedoch konnten sie nie den entscheidenden Durchbruch erzielen. Songs wie „Get you on the Run“, „World of Promises“, „Ready for the Takin´” oder “Party All Over” kannte man seinerzeit in jeder Disco und die Videos konnte man bei MTV rauf und runter verfolgen. Jetzt 25 Jahre nach ihrem tollen Debütalbum „Scratch and Bite“ melden sich die Schwedenrocker Treat mit ihrem aktuellen Album „Coup de Grace“ an den Start zurück. Stärker denn je, hört und spürt man die neue Energie, die das Quintett hinlegt mit genialer Bravour. Die Truppe ist reifer, älter und erwachsener geworden, trotzdem jung und frisch geblieben. Auf dem Coverbild sieht man zwei Frauen in Kampfmontur und ein Kampf war es nach dem Aus von Treat sicherlich, wieder im Rampenlicht zu erscheinen. Coup de Grace beinhaltet den melodischen 80iger Flair des Hardrocks, jedoch mit mehr kräftigem neuartigen Sound und trotzdem bleibt man den Songs von Treat einfach treu. Nach dem Intro „Prelude“ fängt ihre Scheibe in typischer Treat-Manier sehr melodisch, rhythmisch mit „The War is Over“ an. Der Refrain ist einfach zu merken und ein richtiger Ohrwurm, den man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Bei „All In“ wartet man mit härterem Sound auf, den man bei Treat gar nicht gewöhnt ist, hört sich aber in dieser Mischung sehr gut an. Auch im heavy Sound schallt mir „Paper Tiger“ entgegen, wird jedoch mit klassischen symphonischen Klängen unterstrichen. „Roar“ ist wieder typisch melodisch für Treat jedoch auch hier mit härterem Sound. „Tangled Up“ ist der Partysong schlecht hin. Mit modernem Sound vereint man härteren Sound, Rhythmus und Melodie in Traumhafte Musik um. Hier kommt richtige Stimmung auf ala Vengeance oder Lovetrick. Wieder mit klassischen Elementen trägt man „Skies of Mongolia“ vor. „Heaven can Wait“ und „I´m not Running“ tragen zwar mit härterem Sound etwas auf, sind aber doch mehr gemächlicher Art. „No way without You“ ist ein wenig rassanter gestaltet worden. Mehr melodisch gehalten hat man „All for Love“ und „Breathless“ wie man es schon bei den früheren Songs wie „We are One“ oder „Stay Away“ gewöhnt war. Mit den beiden Balladen „A life to Die“ und „We own the Night“ bringt man wieder viele Herzen zum Weinen, da sie mit viel Gefühl vorgetragen werden. Treat haben nach 25 Jahren mit Coup de Grace ein gutes Album produziert. Ein wenig überrascht war ich auf die Stimme von Sänger Robert Ernlund, die meiner Meinung nach etwas komisch auf dem Scheibchen rüberkommt. Hier hat man wohl mehr oder weniger nachgeholfen! Ansonsten kann man sich auch nicht beschweren, aber Hits über Hits sind leider doch nicht zu finden. Ein Kauf ist es allemal Wert für Freunde des Melodikrocks, wie auch treuen Treatfans!

 

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© Odette Cedergren